11.07.2017

Hell, freundlich, zeitgemäß - PZN Wiesloch sanierte zwei Stationen der Alterspsychiatrie

v.li.n.re. Vincent Karfus, Lothar Dellinger, Antje Ender, Uwe Janson, Jochen Gebhardt, Sabine Said, Anett-Rose-Losert, Frank Heiss und Dr. Monika Vierheilig (Aufsichtsrätin der ZfPs in Baden-Württemberg) und Oberbürgermeister Dirk Elkemann

Das Gerontopsychiatrische Zentrum des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden nahm am 11. Juli zwei sanierte Stationen in Betrieb. Das Land Baden-Württemberg und das Psychiatrische Zentrum Nordbaden investieren in Wiesloch zusammen 3,8 Millionen Euro für moderne Alterspsychiatrie.

Nach umfassenden Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten hat das Gerontopsychiatrische Zentrum (GZ) am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) am 11. Juki 2017 zwei seiner insgesamt vier Stationen wiedereröffnet. In eineinhalb-jähriger Bauzeit ist in Haus 37 auf dem PZN-Gelände ein freundliches, funktionales und orientierungsgebendes Ambiente für die geschlossene Station 37 und die offene Station 37A entstanden. Von den verbesserten Therapiebedingungen und der angenehmen Alltagsqualität werden nicht nur die alterspsychiatrisch behandelten Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen, sondern auch das GZ-Mitarbeiterteam profitieren. Dafür sorgen überschaubare Behandlungseinheiten, kurze Wege und beste räumliche Rahmenbedingungen für die hygienische Prävention. Die Sanierung des um 1967 erbauten Hauses 37 war notwendig geworden, um die hohen Qualitätsstandards, die das GZ auf den Stationen in seinem 2010 fertiggestellten Neubau vorhält, durchgehend in der stationären Patientenversorgung zu sichern.

Für die umfassende bauliche Umgestaltung sowie einen Anbau hatte die Landesregierung im Jahr 2015 zusätzliche Mittel in Höhe von rund drei Mio. Euro aus einem Sonderbudget bereitgestellt. Die Vorsitzende des Aufsichtsrats der baden-württembergischen Zentren für Psychiatrie, Ministerialdirigentin Dr. Monika Vierheilig vom Sozialministerium Baden-Württemberg, unterstrich bei der Eröffnungsfeier den hohen Stellenwert moderner psychiatrischer Angebote, gerade auch für die älteren Menschen im Land.

PZN-Geschäftsführerin Anett Rose-Losert zeigte sich erfreut, dass sich mit den nun entstandenen Versorgungseinheiten „unter einem Dach des GZ“ mit maximal 15 Patientinnen und Patienten pro Bereich eine therapieförderliche und effiziente Gesamtorganisation abzeichne. „Dank der besonderen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten der Bereiche Medizin, Pflege und der Verwaltung hielten sich die mit dem Umzug und der vorübergehenden Unterbringung auf Übergangsstationen verbundenen Beeinträchtigungen für unsere Patientinnen und Patienten in Grenzen.“