Zentren für Psychiatrie

Wissenswertes zu den Zentren für Psychiatrie

 

Geschichtliches



Mitarbeiter



Ausbildung



Betten



Aufnahme

Geschichtliches

Im Jahr 1953 wurden die damaligen „Heil- und Pflegeanstalten“ in „Psychiatrische Landeskrankenhäuser“ (PLK) umbenannt. Durch die Rechtsformänderung 1996 haben sich die PLK zu „Zentren für Psychiatrie“ (ZfP) gewandelt. Seitdem sind die sieben Zentren selbstständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Die landespolitische Verantwortung wird durch die Gewährsträgerschaft des Landes für die Zentren für Psychiatrie sichergestellt. Im Aufsichtsrat wird sie über drei Landesvertreter gewährleistet. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg.

Mitarbeiter

An den Zentren für Psychiatrie (ZfP) sind ca. 9.500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der verschiedensten Berufsgruppen beschäftigt.

Ausbildung

Den ZfP sind eigene Gesundheits- und Krankenpflegeschulen angegliedert. Neben der Ausbildung in der Pflege werden Ausbildungsplätze im medizinischen, sozialen, gewerblichen und kaufmännischen Bereich angeboten. Einige der Häuser sind Akademische Lehrkrankenhäuser benachbarter Universitäten.

Fort- und Weiterbildung

Die ZfP haben eigene Bildungseinrichtungen. Die „akademie südwest“ in Bad Schussenried und die „Akademie im Park“ in Wiesloch bieten Fort- und Weiterbildung für die Beschäftigten der ZfP an und stehen darüber hinaus externen Interessenten offen. Es werden auch Inhouse-Seminare angeboten. Alle Zentren sind ermächtigte Weiterbildungsstätten für den Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie.

Betten

Die Zentren halten 5.947 Betten vor. Davon entfallen 3.861 auf den Krankenhausbereich (davon 3.397 vollstationäre Betten und 464 Tagesklinikplätze), 958 auf die Wohn- und Pflegeheime, 973 auf die Forensische Psychiatrie und 42 auf die Entwöhnung. Für die neurologische Versorgung der Patienten stehen 113 Betten zur Verfügung.

Aufnahmen und durchschnittliche Verweildauer

Im Jahr 2009 wurden im Krankenhausbereich etwa 43.000 Patienten aufgenommen und entlassen. Diese wurden im Durchschnitt rund 27 Tage stationär behandelt.

Wohnortnahe Versorgung

Die ZfP versorgen Patienten nicht nur in den sieben Krankenhäusern, sondern gewährleisten eine wohnortnahe Versorgung. Immer mehr Stationen und tagesklinische Angebote werden an somatische Krankenhäuser angegliedert. Netzwerke entwickeln sich zu den unterschiedlichsten Kooperationspartnern.

Psychiatrische Institutsambulanzen (PIA)

Institutsambulanzen bieten ambulante Behandlung an und helfen, stationäre Aufenthalte zu vermeiden. In den Zentren für Psychiatrie werden pro Jahr ca. 15.000 Patienten ambulant behandelt.

Stand September 2011

„Institutsambulanzen bieten ambulante Behandlung an und helfen, stationäre Aufenthalte zu vermeiden. In den Zentren für Psychiatrie werden pro Jahr ca. 15.000 Patienten ambulant behandelt.“