Organigramm

Die Organisationsstruktur: effizient und transparent

Spezialisierte Krankenhausunternehmen mit einem umfassenden Versorgungsauftrag wie ihn die Zentren für Psychiatrie erfüllen, bedürfen gut funktionierender Strukturen, um den vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Zentren für Psychiatrie wurden zum 1. Januar 1996 durch das Gesetz zur Errichtung der Zentren für Psychiatrie (EZPsychG) als rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts errichtet. Zum 1. Januar 2009 wurde das Errichtungsgesetz novelliert. Im Gesetzgebungsverfahren gab es ein klares Bekenntnis der Landesregierung und aller Landtagsfraktionen zur öffentlich-rechtlichen Rechtsform der Zentren für Psychiatrie sowie große Anerkennung für deren erfolgreiche Arbeit. Die südwürttembergischen Zentren Bad Schussenried, Weissenau und Zwiefalten fusionierten zu einer Anstalt. Aus bisher neun wurden somit sieben Zentren für Psychiatrie mit Sitz in Bad Schussenried, Calw, Emmendingen, Weinsberg, Wiesloch, Winnenden und Reichenau. Außerdem wurde der Auftrag zur fortlaufenden zentrumsübergreifenden Koordinierung in medizinischen und ökonomischen Bereichen ins Gesetz aufgenommen, der eine gemeinsame und gruppenbezogene Namensführung mit einschließt. Zur Umsetzung der Koordinierung wurde die Koordinierungsgruppe der Geschäftsführer gebildet.

Die Zentren für Psychiatrie stehen unter der Aufsicht des Landes Baden-Württemberg, Ministerium für Soziales und Integration. Den Aufsichtsratsvorsitz hat Frau Ministerialdirigentin Dr. Monika Vierheilig inne.

Die Zentren für Psychiatrie sind regional in drei Geschäftsführerbereiche untergliedert. Jedes der Zentren verfügt, in Anlehnung an privatrechtliche Unternehmen, neben dem Geschäftsführer über einen Aufsichtsrat. Das Land Baden-Württemberg als Gewährträger der Zentren stellt die Mehrzahl der Mitglieder des Aufsichtsrats, darunter die Vorsitzende. Weitere Mitglieder sind der Landrat des Sitzkreises oder einer seiner Dezernenten, ein Vertreter des jeweiligen Personalrates sowie - mit beratender Stimme - der Patientenfürsprecher.